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Zum
Stück:
Helena,
verwaiste Tochter eines berühmten Arztes, ist unsterblich in den
jungen Grafen Bertrand verliebt. Der hat jedoch gerade andere Ziele:
er folgt einer Einladung an den Hof des Königs von Frankreich. Er
hofft, als Soldat in die Toskana gesandt zu werden. Helena reist
ihm nach, kuriert den lebensmüden König von einer Krankheit und
bekommt zum Dank das Versprechen, sich ihren Bräutigam selbst aussuchen
zu dürfen. Der auserwählte Bertrand zeigt sich jedoch völlig überrascht,
weigert sich standhaft und bricht lieber in den Krieg auf. Er will
nicht eher zurückkehren, bis Helena einen Ring, den er selbst am
Finger trägt, und ein Kind vorweisen kann, dessen Vater er ist...
Die Inszenierung rückt Shakespeares Wortwitz, die komödiantische
Spielweise und musikalische Fähigkeiten des Ensembles in den Mittelpunkt.
Immer in unmittelbarem Kontakt zum Publikum erzählt sie - wie es
sich für eine Komödie des meistgespielten Dichters gehört - die
Geschichte einer verhinderten Liebe. Die Aufführung ist an drei
verschiedenen Spielorten zu sehen: in der Klosterruine Berlin, im
Amphitheater in Strausberg und beim Internationalen Shakespeare
Festival im Globe Theater Neuss.
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